Honig
Honig als Hausmedizin
Honig wirkt nur, wenn er so verzehrt wird, wie ihn die Biene herstellt, also natürlich und unverändert. Honig darf nicht über 40 Grad Celsius erhitzt werden, weil sonst alle wertvollen und wirksamen Inhaltsstoffe verloren gehen. Die Bakterienbekämpfer sind natürliche Antibiotika, die bestimmte krankmachende Mikroorganismen zerstören und uns daher vor etlichen Erkrankungen schützen. Durch all die Vitalstoffe gibt uns der Honig Lebenslang Durchhaltekraft , jugendliche Vitalität und lässt uns nach Erkrankungen schneller wieder gesund werden.
Was enthält der Honig
Zuckerverbindungen
Der durchnittliche Anteil an Fruchtzucker beträgt 39% und an Traubenzucker 31%. Der Anteil an Maltose und anderem Doppelzucker, sowie Mehrfachzucker beträgt ca. 10%. Der Fruchtzucker wird vorrangig nach der Umwandlung in Glykolen als Energiereserve in der Leber gespeichert. Die Leber wird dadurch widerstandsfähiger. Traubenzucker dient im menschlichen Körper in erster Linie der Energiegewinnung und Aufrechterhaltung der Körperfunktionen. Honig ist ein sehr stoffwechselfreundliches Nahrungsmittel.
Vitamine
Honig enthält Spuren von den Vitaminen B1, B2, B6, C, Botin H, Pantothensäure, Nikotinsäure und Folsäure. An einer besseren Zuckerverwertung im Organismus wirkt das im Honig enthaltene Vitamin B1 Nervenvitamin entscheidend mit, während das Vitamin C einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Eisenausnutzung leistet.
Mineralstoffe
Kalium, Magnesium, Calcium, Kieselsäure, Phosphor, Schwefel, Mangan, Silizium, Natrium, Kupfer, Chlor. Die Mineralstoffe Kalium und Magnesium sind sowohl für die Blutdruckregulation als auch für die Steuerung der Muskel- und Nervenfunktionen zuständig. Magnesium kann gemeinsam mit Vitamin B6 Spannungen der Gefäßmuskulatur senken. Im Honig kann Magnesium seine volle Wirkung entfalten, weil gleichzeitig Vitamin B6 vorliegt.
Spurenelemente
Eisen, Kupfer, Mangan, Chrom u.a. Eisen wird für die Bildung des roten Blutfarbstoffes benötigt. Kupfer ist vor allem wichtig im Abwehrkampf der Zellen gegen Infektionen.
Aminosäuren
Glutaminsäure, Leucin Isoleucin, Asparaginsäure, Phenylalanin, Threonin, Alanin, Histidin, Glycin, Lysin, Serin, Valin, Prolin, Cystin In 100g Honig sind durchschnittlich 100mg freie Aminosäuren enthalten. Diese werden im menschlichen Körper für die Bildung wichtiger Stoffwechselgeschehen benötigt. Mit einem Anteil von 40-80% ist Prolin die am stärksten vertretene Aminosäure. Sie unterstützt die Bildung des roten Blutfarbstoffes.
Enzyme
Fermente, Invertase, Diastase, Katalyse, Phosphatase, Glucose-oxidase. Bei der fermentativen Zuckerumwandlung entstehen u.a. Stoffe mit antibakterieller Wirkung. Honig ist daher lange haltbar und hat lindernde Wirkung bei Infektionen der oberen Luftwege.
Hormone
Acetylcholin, Wuchsstoffe Acetylcholin ist eine Stickstoffverbindung, die sich günstig auf die Herztätigkeit auswirkt.
Säuren
Apfelsäure, Essigsäure, Zitronensäure, Milchsäure, Buttersäure, Succinsäure, Pyroglutaminsäure, Gluconsäure, Salzsäure, Phosphorsäure, Ameisensäure. Honig enthält zahlreiche organische Säuren, die anregend auf den Appetit und die Verdauung wirken. Die Verdauungsfördernde Wirkung des Honigs ist jedoch nicht nur auf die Säuren, sondern auch auf den Gehalt an Pollen sowie an Kalium und Acetylcholin zurückzuführen.
Pollen
Blütenhonige enthalten kleine Mengen an Pollen. Blütenpollen regen die Verdauung an und aktivieren das Immunsystem des Darmes.
Aromastoffe
Karbonsäuren, Phenylessigsäureester, Acetaldehyd, Isobutyraldehyd, Formaldehyd, Aceton, Diacetyl und weiter viele Duft- und Aromastoffe. Sie sind für den unterschiedlichen Geschmack und Geruch der verschiedenen Honigsorten verantwortlich. Sie regen Appetit und Verdauung an und stimulieren das Immunsystem.
Das alles und mehr soll Honig können!
Honig wirkt bei chronischer Verstopfung, lindert Magen und Darmbeschwerden.
Honig wirkt beruhigend auf nervöse Menschen, liefert den Nervenzellen Aufbaustoffe, fördert den Schlaf.
Honig durchblutet das Herz besser und bekämpft Gefäßerkrankungen.
Honig fördert den Zellstoffwechsel in der Leber und wird bei der Behandlung von Gelbsucht eingesetzt.
Die ätherischen Öle im Honig, desinfizierende Stoffe und die Substanz Acetylcholin wirken schleimlösend und bekämpfen den Husten. dazu ein ZDF Video
Ein Teelöffel Honig , den man langsam auf der Zunge zergehen lässt, gibt Kraft für Stunden.
Doch Honig ist nicht nur eine Naturarznei, die man einnehmen kann. Honig ist auch ein ideales Hausmittel für äußere Anwendungen. Durch seinen Gehalt an Wasserstoffsuperoxyd und Inhibinen wirkt der Honig bakterientötend auf schlecht heilenden Wunden.
Frauen, die sich das Gesicht mit Honig einreiben, können damit Hautunreinheiten, Entzündungen, Akne bekämpfen und obendrein die Haut zarter und jünger erscheinen lassen.