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September

    

Bei jeder Durchsicht immer auf Veränderungen der Brut achten. Amerikanische Faulbrut ist jetzt beim Rückgang der Brutflächen wieder leichter zu erkennen. Je frühzeitiger diese anzeigepflichtige Seuche erkannt wird, desto leichter kann sie wieder getilgt werden. Die Einfütterung sollte bis Mitte des Monats abgeschlossen sein. Die Tages- und Nachttemperaturen sinken stetig und die Futterabnahme lässt dementsprechend nach. Eine Futterkontrolle kann durch ziehen der Waben und abschätzen der verdeckelte Futterflächen erfolgen. Die Varroabekämpfung darf nicht vernachlässigt werden. Immer daran denken, nur starke Völker überwintern gut und bringen auch im nächsten Jahr Honig. Nachdem im September Oktober der Brutvorgang abgeschlossen ist, beginnt der erste eigentliche Wintermonat mit nur wenigen Flugtagen dem November. Der Imker ist nun bemüht, jede Störung vom Bienenstand fernzuhalten. Bei einer Außentemperatur von 12 °C hört der Bienenflug auf. Sinkt die Temperatur weiter ab, schließen sich die Bienen zu einem kugelförmigen Wintersitz, der so genannten Wintertraube zusammen. Die Bienen verteilen sich in ihrem Wintersitz sehr unterschiedlich. Im Außenbereich drängen sie sich dichter als im lockeren Innenbereich, in dem sich auch die Weisel aufhält. Die Temperatur in den Randbereichen darf nicht unter 8 °C absinken. Bienen die längere Zeit dieser Temperatur ausgesetzt sind, sterben ab. Um dies zu vermeiden, findet ständig eine systematische Umschichtung von außen nach innen ab.

Tipp: Mausegitter

Wenn deine Bienenvölker im Außenbereich überwintern müssen, dann stelle die Beuten auf einen Unterbau der etwa 5cm kleiner ist als die Beutenböden sind. Dann brauchst du keine Mausegitter anzubringen. Denn Mäuse können nicht Überkopf laufen. Somit haben deine Bienen es etwas leichter den Müll zu entfernen und kommen schneller mit dem Pollen den sie noch mühsam finden ins Volk.  

   

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