|
|
Der Einstand und die ersten Bienen Wenn du in deiner Heimat ein kleines Areal im Außenbereich dein eigen nennst und die Natur liebst, dann ist das ein guter Weg, Imker zu werden! Für den Anfang muss es nicht ein Bienenhaus sein, fürs erste genügt auch ein Freistand. Mit der Erfahrung und dem Erfolg wächst auch die Freude an den Bienen. In den meisten Orten gibt es Imkervereine, die regelmäßig ihre Versammlungen abhalten. Dort geht man hin. Es wäre schön, wenn man bei einem Imker in die Lehre gehen könnte. Man sollte zuschauen und mit anfassen können. Wenn nicht, dann bleib hier bei mir.
Imkerpfeife, Stockmeißel, Kehrbesen und nach Bedarf Gummihandschuhe. Für den Magazinimker sollte das Normalmaß (22,3 x 37 cm) benutzt werden, mit dem ich später meine Bienenzucht aufzubauen gedenke. Einen guten Bienenschleier sollte man sich schon anschaffen. Denn Bienen stechen nun einmal und selbst solche der sanftmütigen Abkunft haben einen Stachel. Ich muss auch wissen, dass ich keine Bienengiftallergie habe. Nach solcherart Vorbereitung verliert der Anfang mit den Bienen ein beträchtliches Maß an Risiko. Meine Empfehlung ist, im Frühjahr die Imkerei mit einem überwinterten Bienenvolk zu beginnen. Die Bienen wird man von einem geachteten Imker beschaffen. Solche Leute sind im Verein bekannt. Somit hat man die Chance, sanftmütige Bienen zu bekommen, die einem das Imkern leichter machen. Sanftmut und Wabenstetigkeit sind Elemente, auf die man heute bei der Zucht der Bienen besonders achtet. Wenn man kein Bienenvolk zum angemessenen Preis bekommt, kann es auch ein Ableger sein. Ein Ableger ist ein kleines Volk, welches aus einem starken anderen Volk abgezweigt wird. Ein solcher Ableger wird im selben Jahr nicht die erwünschte Honigernte bringen. Die Arbeitsweise ist die gleiche wie bei einem starken Volk. Der Aufstellungsort soll windgeschützt und trocken sein. Die Flugrichtung zeige, wenn möglich, gegen den südlichen Himmelskreis. In der heißesten Tageszeit sollte die Sonne auch nicht unbarmherzig auf den Eingang brennen. Längs oder Querbauanordnung? Welche Rähmchenanordnung bei der Magazinimkerei ist die optionale für die Bienen sowie für den Imker? Welche Vor-bzw. Nachteile hat Querbau im Vergleich zu Längsbau der Waben in Bezug mit der Arbeit an den Bienenvölker? Diese Frage wird immer gestellt, vor allem von Imkern, die mit quadratischen Beuten, mit 11 Rähmchen imkern. Bei dieser Bauweise besteht die Möglichkeit, die Waben sowohl längst als auch quer zum Flugloch zu setzen. Ich empfehle aus Erfahrung die Queraufstellung. Die wenigen Vorteile aus der Längstaufstellung, sind unbedeutend . Vorteile meiner Empfehlung sind: Ich stehe immer hinter dem Flugeingang. Egal wo, oder wie die Beuten aufgestellt sind. Optimal für den Imker ist, dass beide Arme gleichmäßig belastet sind. Beim kleinen Nachschau können die ersten beiden Waben, mit den Wächter- und Flugbienen unberührt bleiben. Ich habe eingangs zu diesem Kapitel gesagt, dass der Imkerverein dem Anfänger eine Hilfestellung in fachlichen Fragen gibt. Auch wenn man kein Vereinsonkel ist, sollte man sich um eine Mitgliedschaft bemühen. Mit dem Mitgliedsbeitrag ist man nämlich mit seinen Bienen zu einem günstigen Tarif auch haftpflicht-, unfall- und sachversichert. Ohne diese Vorsichtsmaßnahme würde ich keine Bienen halten. Verstellen von Bienenvölker Der im Gedächtnis fest verankerte Standort muss, wer Bienenvölker auf einen anderen Standort verstellen möchte, unbedingt berücksichtigt werden. Flugbienen orientieren sich nicht bei jedem Sammelflug neu. Sollen Bienenvölker innerhalb ihres Flugkreises verstellt werden, müssen die Bienen zur Neuorientierung veranlasst werden. Dies tun sie, wenn man sie für ca. 14 Tagen aus ihrem bekannten Flugkreis herausbringt. Dort fliegen sie sich bekanntlich neu ein. Nun kann man die Bienenvölker wieder zurück, aber eben einige Meter versetzt vom früheren Standort nehmen. In der Winterruhe vergessen die Bienen auch das Bild der Umgebung. Sollen Bienenvölker am Standort nur wenige Meter verstellt werden, kann man die kalte Winterzeit dafür gut nutzen. Das Verstellen sollte allerdings ruhig, frei von Erschütterungen vollzogen werden. Manchmal soll ein Bienenvolk lediglich nur etwas nach rechts oder links verschoben werden. Hier rückt man die Beute täglich einige Zentimeter in die Richtung. Die Bienen nehmen dies und gewöhnen sich schnell daran.
zurück Schlagzeilen
•
|